Ich bin seit September 2007, also seit ca. 2,5 Jahren stolzer Besitzer und täglicher Nutzer eines Dell Vostro 1400 Notebooks.

Das Gerät stammt aus der Business-Serie von Dell und hat damals nicht weniger als 1.400 € gekostet.

Im Großen und ganzen bin ich mit dem Gerät wirklich zufrieden – die Qualität stimmt.

Der Akku hat nach dieser langen Zeit noch keine Schwächen gezeigt und auch Windows 7 Professional 64bit läuft trotz des nur 2GB großen Arbeitsspeichers reibungslos.

Auch über den Defekt der Grafikkarte aufgrund einer fehlerhaften GPU-Firmware habe ich hinweg gesehen, da der Dell Support sowohl Mainboard als auch sicherheitshalber das Display anstandslos und innerhalb von zwei Werktagen ausgetauscht hat.
Dies wäre sicher durch ein einfaches Firmware-Update frühzeitig vermeidbar gewesen, aber nach 18 Monaten wollte ich mich nicht mehr als nötig über ein fast runderneuertes Notebook beschweren.

Doch Mitte März zeigte sich ein Problem, das Dell wohl schon lange bekannt ist,  aber es bisher nicht für nötig hielt, etwas dagegen zu unternehmen:

Durch die an sich intelligent gelöste Möglichkeit, die Kabel um das Netzteil zu wickeln, kommt es nach längerer Nutzung zu einem Kabelbruch der Leitung, die aus dem Netzteil (Dell-Teilenummer LA-90PS0-00) zum Notebook führt.

Dell Vostro Netzteil

Dank meines Business-Garantievertrags über 3 Jahre war nach einem kurzen Anruf beim Dell-Support innerhalb von 24 Stunden ein Ersatzstromgeber geliefert.

Nun war die Stromversorgung wieder gesichert und meine Neugier geweckt. Wie sieht das Netzteil von innen aus und wo genau ist das Kabel gebrochen?

Leider war das Gehäuse verklebt, so dass es sich nur mit einiger Gewalt öffnen ließ.

Ich vermutete einen abgerissenen Kontakt an den Lötstellen. Nachdem ich die einzelnen Leitungen durchgemessen hatte, war jedoch klar, dass das Kabel direkt unter dem Knickschutz gebrochen ist.

Das eigentliche Highlight ist aber der sehr exzessive Umgang mit Kleber beim Zusammenbau. Soweit ich es beurteilen kann, dient der großzügig verteilte Klebstoff lediglich zur Fixierung einer Art Pappschutz, der um die Platine gelegt ist.

Dell Vostro Netzteil Innenleben
Dell Vostro Netzteil Innenleben

Ich bin zwar kein ausgebildeter Elektroniker, war aber dennoch sehr verwundert, dass das Netzteil trotz des ganzen Klebers so einwandfrei funktioniert!

In letzter Zeit wurde Guerilla Marketing immer populärer.
Hiermit lässt sich durch untypische Absatzkanäle, wie z.B. Youtube, mit relativ geringem Mittelaufwand sehr große Aufmerksamkeit erregen.

Die Ideen werden dabei immer ausgefallener und kreativer. Manche Unternehmen schrecken inzwischen auch nicht vor illegalen Methoden zurück.

Eine extreme Form des Guerilla-Marketings erfreut sich zur Zeit im Irak besonderer Beliebtheit.
Dort gehören Selbstmordattentate zum Alltag, man könnte sie als Ausdrucksform von politischer Meinung bezeichnen.

Die Zahl der Anschläge ist zwar stark zurück gegangen, dennoch zählen die Vereinten Nationen wöchentlich etwa 30 Anschläge.

Der private syrische TV-Sender Arrai TV macht sich dies nun zu Nutze. Der Sender setzt im ganzen Land drei mobile Satellitenübertragungswagen ein, um möglichst aktuell und live von Anschlägen zu berichten.

Nun zum besonderen Angebot des Senders:

Attentäter können sich per Email vorab mit genauer Zeit- und Ortsangabe des Anschlages bei Arrai TV melden. Der Sender dreht dann ein kurzes „Vorab“-Interview mit diesen und kann direkt vom Ort des Geschehens berichten.

Die Terroristen nehmen dieses Angebot gerne an, denn ihr Ziel, mediale und öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen, wird dadurch verstärkt.

Arrai TV beschert dies natürlich besonders hohe Einschaltquoten.

Da wollte ich eben auf die Seite des Satiremagazins Titanic

und lande versehentlich auf der Homepage eines gleichnamigen Reiseanbieters.

Eine sehr ausgefallene Namenswahl für ein Reisebüro, dieser erweckt nicht gerade Vertrauen.

Dort werden die angebotenen Kreuzfahrten wie folgt beworben:

Just do it – mit Titanic Reisen auf Kreuzfahrt gehen!

Da kann man allen Reisenden nur Mast- und Schotbruch wünschen!

Nun ist es endlich soweit!

Nach mehreren unbefriedigenden Versuchen mit Drupal, Joomla und anderen CMS bin ich nun bei der aktuellen WordPress-Version gelandet.

Hier entsteht in den nächsten Tagen meine eCard.